ANGST

Angst ist ein normales Gefühl, das jeder Mensch kennt und hat eine wichtige Warn- und Schutzfunktion, die uns vor möglichen Gefahren warnen soll. Werden die Ängste jedoch übermäßig stark und treten auch ohne Bedrohung auf, dann sollte man etwas dagegen unternehmen. Angstzustände gehen fast immer mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität und der Alltagsbewältigung einher. Oft berichten Betroffene von einem ausgeprägtem Vermeidungsverhalten. Das Vermeidungsverhalten erscheint zwar im Moment als brauchbare Lösung für die betreffende Person, die sich durch die Vermeidung vorübergehend wieder beruhigen kann. Leider engt sich aber der eigene Handlungsspielraum dadurch immer mehr ein - bis zum Extremfall, sich nicht mehr alleine außer Haus zu trauen. So hat ein sich selbst aufrechterhaltender Problemkreislauf begonnen. Längerfristig anhaltende oder nicht behandelte Angstzustände können zudem zum Auslöser anderer psychischer Leidenszustände werden (z.B. Depression, Suchtverhalten).

Die Therapie bei Ängsten ist einer der Schwerpunkte meiner Praxistätigkeit und richtet sich sich in der Regel nach der Form und Ausprägung der Angst, wie z.B. Agoraphobie, soziale Angst, Panikattacken, generalisierte Angst bzw. Phobien. In einem ersten Schritt erarbeite ich gemeinsam mit Ihnen, wie Ihre Ängste entstanden sind und wodurch diese aufrechterhalten werden. Darüber hinaus erhalten Sie wissenschaftlich fundierte Informationen über die Entstehung, Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten von Angststörungen. Ergänzt wird die Behandlung durch Konfrontationsmethoden und kognitive Verfahren, die fehlerhaftes Denken bei der Einschätzung einer angstauslösenden Situation bewusstmachen und korrigieren. Im Laufe der Therapie sollen die fehlerhaften Bewertungen verändert und durch eine realistischere Sicht der Dinge ersetzt werden.